Green Challenge 2019

Green Challenge Award 2019 -
„Neue und kreative Produkte für den Gartenbau“

Die diesjährige Green Challenge mit dem Titel „Neue und kreative Produkte für den Gartenbau“ soll Studierende und junge WissenschaftlerInnen animieren neue und kreative Produkte für den zukünftigen Gartenbau zu kreieren. Die Deutsche Gartenbauwissenschaftliche Gesellschaft e.V. prämiert das Siegerteam mit 2.000 € und einem Tagungsstipendium bis zu 250 €.

 

Motivation / Hintergrund zur Ausschreibung

Die Gartenbauwissenschaften und –praxis basieren auf einer ständigen Weiterentwicklung in ihren Grundlagen und Anwendungen. Durch Forschung und Entwicklung werden Innovationen und Technologien für eine nachhaltige Zukunft geschaffen. Dabei entstehen neue und kreative Produkte sowie Verfahren für die gartenbauliche Praxis und Verbraucher. Dies können nicht nur neue Pflanzen, sondern auch neue Nutzungsideen, Produktionsverfahren,  Verwertungskonzepte oder wissenschaftliche Ansätze sein. Modernisierung ist dabei ursächlich auf Kreativität angewiesen, um neue Wege zu entdecken, zu erproben und zu realisieren.

Hier setzt die Green Challenge 2019 an. Gesucht werden kreative Ideen und innovative Ansätze für neue Produkte, Verfahren oder alternative Nutzungsmöglichkeiten von Pflanzen. Dies können u.a. neue oder wenig genutzte Pflanzen,  Möglichkeiten zu Ertragssteigerung oder verbesserter Qualität, Pflanzen als Rohstoffe für industrielle Nutzungen, Pflanzenprodukte mit veränderten Eigenschaften (z.B. Inhaltsstoffe, Nährwert), biobasierte Materialien, Mehrfachnutzung von Pflanzen oder Pflanzprodukten, neue Nutzungsmöglichkeiten von Restströmen, verbesserte Produktionsverfahren (z.B. durch Einsparung von Rohstoffen, verbesserte Umweltbilanz), neue wissenschaftliche Analyseverfahren, gesteigerte Ressourceneffizienz in der Produktion, nachhaltige Produktionsverfahren, Produktionsoptimierung, Anpassung an Verbraucherwünsche und vieles andere mehr sein.

Wichtig ist die Idee und wie diese Idee umgesetzt werden soll. In der Green Challenge sollen Studierende eine Projektidee entwickeln und ihre Umsetzung in der Forschung und / oder Praxis beschreiben. Dies kann sowohl theoretisch erfolgen oder durch kleinere Versuche im Rahmen des Studiums. Dabei sind sowohl Kreativität der Idee als auch technisch bzw. wissenschaftliche Realisierungschancen wichtig.

Die Aufgabe

Die Aufgabe besteht aus zwei Teilen:

(1)  Die Idee soll schriftlich darleget werden

  1. als Projektskizze oder
  2. als Manuskript / Bericht eines Versuchs

(2)  Vorstellung des Produkts in einer Präsentation im Rahmen der DGG-Jahrestagung 2019.

Die Projektskizze / das Manuskript (schriftlicher Beitrag)

Die eingereichten Beiträge werden von der Fachjury in einem Peer-Review-Verfahren beurteilt. Das eingereichte Manuskript sollte einen Seitenumfang von 5 bis 8 Seiten haben, darf 10 Seiten nicht überschreiten (Arial, 11 pt, 1,5 Zeilenabstand, 2,5 cm Rand – links, rechts, oben und unten; 10 Seiten = Ausschlusskriterium) und muss in einer kurzen wissen­schaftlichen Abhandlung geschrieben werden.

Die Präsentation

Im Rahmen der DGG-Jahrestagung 2019 sollen die Studierenden ihre Ideen oder Projekte präsentieren. Dabei wird die Ausgestaltung und Umsetzung den Studierenden überlassen. Die maximale Länge ist 10 Minuten (längere Präsentationen führen zu Abwertung). Vor allem Kreativität und die Zielgruppenorientierte Umsetzung und Gestaltung stehen hierbei im Vordergrund. Die Umsetzung kann unter anderem in Form eines Videos, einer Demonstration, Vorstellung eines Musters, eines Science Slams, unter Einsatz digitaler Medien oder einer Kombination unterschiedlicher Präsentationsformen erfolgen. Neben dem Votum der Jury wird es eine Publikumsabstimmung geben.

Art und Umfang der Projekte

Da sich die Ausschreibung primär an Studierende und Promovierende richtet, müssen die Projekte innerhalb von studentischen Semesterarbeiten, Studienprojekten oder Praktika an den Institutionen bearbeitet werden und müssen wie kleinere Studienprojekte strukturiert sein. Die Projekte können experimentell oder theoretisch angelegt sein. Bei der inhaltlichen und formalen Bearbeitung zum Thema „Neue und kreative Produkte für den Gartenbau“ soll den Teilnehmern aber größtmögliche Freiheit bei der Realisierung ihrer Forschungsfrage, Hypothese bzw. Idee gegeben werden. Wichtig sind die wissenschaftliche Umsetzung und die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema.

Kriterien für die Bewertung und Gewichtung

Gehen mehr als drei Beiträge ein, trifft die Fachjury in Abstimmung mit dem DGG-Vorstand eine Vorauswahl von max. 4 Beiträgen für den abschließenden Wettbewerb auf der DGG-Jahrestagung.

  • Idee: Beurteilung gemäß eines Gutachterverfahren wie es für einen Projektantrag oder einem Manuskript in einer wissenschaftlichen Zeitschrift (z.B. „European Journal of Horticultural Science“) der Fall wäre. Die Fachjury wird im Peer Review-Verfahren die eingehenden Beiträge (Ideenskizze, Manuskript)  nach (1) Kreativität und (2) wissenschaftlicher Umsetzung beurteilen. Die Bewertung der Fachjury geht mit einer Gewichtung von 40% ein.
  • Präsentation auf der DGG-Tagung: wie wurde das Projekt in eine zielgruppenorientierte Darstellung umgesetzt. Sind Kreativität und Wissenschaftlichkeit in einem ausgewogenen Verhältnis? Überzeugt die Darstellung in Form und Inhalt? Die Bewertung der Fachjury  geht mit einer Gewichtung von 30% ein. Eine Überschreitung der Zeit von 10 Minuten für die Präsentation wird mit einer Abwertung um mindestens einen Platz im Ranking der Präsentationen bestraft (abhängig von der Länge der Überschreitung).
  • Publikumsabstimmung im Rahmen der DGG-Tagung 2019. Die Publikumsabstimmung geht mit einer Gewichtung von 30% ein.

Die Fachjury (im peer-review Verfahren):

  • Prof. Dr. Heiko Mibus-Schoppe (Vorsitz, FG Zierpflanzenforschung und urbaner Gartenbau an der Hochschule Geisenheim University)
  • Dr. Dennis Dannehl (FG Biosystemtechnik an der Humboldt-Universität zu Berlin,)
  • Prof. Dr. Dr. Christian Ulrichs (FG Urbane Ökophysiologie der Pflanzen an der Humbldt-Universität zu Berlin)
  • Dr. Simone Röhlen-Schmittgen (AG Stressphysiologie an der Universität Bonn)
  • Dr. Walter Dirksmeyer (Ökonomik des Gartenbaus am Thünen-Institut für Betriebswirtschaft)

Anmeldung und Einreichung der Beiträge

Jedes Projekt muss bis zum 31. Januar 2019 angemeldet werden. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an Prof. Dr. Heiko Mibus-Schoppe (heiko.mibus-schoppe@hs-gm.de) mit folgenden Angaben:

  • Betreff: Green Challenge Award 2019
  • Name/n des/der Studierenden
  • Name/n des/der Betreuenden
  • Name der Hochschule / Institution
  • Titel des Projekts
  • Angabe, ob experimentell oder theoretisches Projekt
  • Das Manuskript muss bis zum 22. Februar 2019 eingereicht werden
  • Vorstellung der Projekte während der DGG-Jahrestagung

Fragen

Fragen zur Green Challenge beantwortet Prof. Dr. Heiko Mibus-Schoppe (heiko.mibus-schoppe@hs-gm.de).

 

Download der Ausschreinung [.pdf]

 

Stand: 29.01.2019



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